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Portraits

Scottish Terrier

Franzl

Entstehungsgeschichte
Der Scottie wurde von mehr als 120 Jahren in Schottland als Hund der einfachen Leute "entdeckt". Da er klein, aktiv, kräftig und genügsam ist, hat der Kleine seinen Platz als guter Freund und rauher Begleiter meisterhaft bewerkstelligt. Er musste wenig gepflegt werden und brauchte wenig Futter, so das er Einzug in viele Haushalte fand.
Im Umgang für die einfachen Leute musste der Scottie raubzeugscharf sein und Hase, Fuchs und Dachs einheizen können. Sein scharfes und kräftiges Gebiss machte es dem Scottie leicht sich mit den Tieren auseinanderzusetzen. Heute kann man sagen, das das Gebiss eines Scotties dem eines Schäferhundes ähnelt. Durch sein rauhes und dickes Haarkleid war der Scottie immer vor Unwetter und Zähnen und Klauen der Feinde geschützt. Die kräftigen Pfoten eigenten sich hervoragend zum Graben. Die Hauptaufgabe jedoch bestand darin den Hof des Herrchens rattenfrei zu halten und entschlossen gegen mögliche Eindringlinge zu verteidigen. Mit Freuden können wir heute feststellen, das sich der Scottie von freüher zu heute kaum verändert hat.


Charakter und Eigenschaften
Einen Scottie sieht man und empfindet nicht gleich "Liebe auf den ersten Blick". Das kommt eher selten vor. Aber hat man diesen Hund einmal kennengelernt, erobert er sich einen festen Platz im Herzen des Hundeliebhabers. Der Scottish Terrier gilt als der Gentleman unter den Terriern. Mit Charme und vornehmer Zurückhaltung begeistert er und macht alle seine Schandtaten wett, man kann ihm nie böse sein. Er ist niemals aufdringlich, aber immer präsent. Wobei er Fremden gegenüber eher zurückhaltend ist und sich erst langsam annähert. Sollte er einen Menschen nicht mögen, so zeigt er stolz die kalte Schulter, dreht um und geht. Wird er aufdringlich beäugt, so kann er durch sein Verhalten und seine Mimik ohne aggressiv zu werden deutlich klar machen, das er nicht möchte.


Hat man das Herz des Scotties gewonnnen, so wird man von dem griesgrämig wirkenden, bärtigen Kerl mit Zärtlichkeiten überhäuft. Hat der Scottie seinen Freund ins Herz geschlossen, so liebt er unerschrocken, rückhaltlos und ist treu. Der ausgeprägte Charakter des Scotties machen ihn zu einem skuril aussehenden Hund, der aber vom Wesen her mehr als nur skuril ist.


Allerdings muss man bedenken .... sucht man einen Hund der bedingungslos gehorcht, ist ein Scottish Terrier nicht der richtige Hund. Er wurde für die selbständige Arbeit unter und auf der Erde gezüchtet und so benimmt er sich auch heute noch.


Einzig mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl kann man einem Scottie zu Leibe rücken:-) Sinnlose Aufgaben sind überhaupt nicht sein Metier und man kann den ein oder anderen entrüsteten Blick von ihm ernten. Heute sagt man, es klingt komisch, aber es ist so: Der Scottie ist der Philosoph unter den Hunden:-)


Als Familiehund ist diese Rasse sehr gut, denn er ist anpassungsfähig und sehr gutmütig. Er kann in einem Haus mit Garten, aber auch in einer Stadtwohnung gehalten werden. Wichtig ist nur genügend Auslauf.


Wegen seines unerschrockenen Auftretens ist es ratsam den Welpen in der Prägephase an andere Hunde und an Kinder zu gewöhnen, dann bekommt man auch keinen Raufer. Das Scottie verdeidigt sich und seine Lieben und kann sich sehr gut alleine durchsetzen, dazu wurde er gezüchtet.


Wenn Sie einen Hund suchen der eine eigene Persönlichkeit besitzt, dann ist der Scottie genau der richtige Hund.


Er ist immer wieder zu neuen Scherzen aufgelegt und bringt Herrchen/Frauchen immer wieder auf neue zum Lachen ... ein lustiger kleiner Clown mit sehr viel Charakter und Persönlichkeit und dem nötigen Verteidigunginstinkt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gesendet von: Juliane Walther www.flirtdogtor.de
unter Bezugnahme der Quelle: Ute Luig: "Der Scottish Terrier", Imprimatur viking book production, 2003 und eignenen Erfahrungen entstanden


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