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Portraits

Landseer

Quintessa-Anja vom Kinginrinreich

 

Der Landseer ist eine sehr alte Hunderasse, die ihren unmittelbar feststellbaren Ursprung in Neufundland hat und von britischen Fischern nach England gebracht wurde.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begann die Renaissance des weiß-schwarzen Landseers, als schweizerische und deutsche Kynologen und Züchter letzte noch zuchttaugliche Tiere aus England holten und die kontinental-europäische Reinzucht der Landseer aufbauten.

Aufgrund der dominanten Vererbung der schwarzen Fellfarbe wurden zur Festigung des ursprünglichen weiß-schwarzen Charakters dabei auch Kuvasz sowie Pyrenäenberghunde als homozygot-weiße Rassen eingekreuzt.
1960 erkannte die Fédération Cynologique Internationale (FCI) den Landseer als eigenständige Rasse an.

In England wurden die Hunde als "Newfoundland Dogs" beliebte Hunde des englischen Adels und des Großbürgertums, mit denen man sich gerne schmückte.

Der Maler Sir Edwin Henry Landseer, einer der bekanntesten englischen Tiermaler seiner Zeit, war von dem weiß-schwarzen Hund begeistert und malte ihn in zahlreichen Motiven, was die Bekanntheit des Hundes noch steigerte. Schließlich wurde aus dem "Newfoundland Dog" der "Landseer Dog".

Heute unterscheiden sich die beiden aus den Newfoundland Dogs hervorgegangenen Rassen Landseer und Neufundländer deutlich. Der Kopf des Landseers wirkt nicht so massig, die Schnauze ist etwas länger und nicht so stumpf. Insgesamt ist er etwas größer und wirkt agiler als der Neufundländer.

Unsere Quintessa-Anja vom Kinginrinreich wurde am 17. September 2008 geboren und wiegt mit ihren 9 Monaten schon um die 45 kg.

Ich habe lange überlegt, welche Hunderasse wohl die geeignetste für mich wäre und bin dann auf den Landseer gestoßen, der ein gutmütiger Riese ist, jedoch mit dem erforderlichen Beschützerinstinkt, ohne Aggressivität, kinderlieb, ein absolut treuer Familienhund, anhänglich, aber auch in der Lage, selbst Entscheidungen treffen zu können, wenn eine Notsituation herrscht.

Nicht so phlegmatisch wie ein Neufundländer, aber auch nicht so hyper-aktiv wie ein Border-Collie, genau richtig für nette Spaziergänge, aber keine Mammut-Touren.

Wichtig war auch, dass der Hund keinen ausgeprägten Jagd-Trieb besitzt. Somit verstehen sich Anja und meine zwei Katzen eigentlich sehr gut. Anja ist ein treues Familienmitglied geworden, mit all ihren lieben Eigenheiten.

Sie frißt momentan nur mehr heimlich unsere Schuhe, und nicht mehr als Vorspeise das Telefon und als Nachtisch den Anrufbeantworter.

Sie liebt Bananen über alles und geht nicht eher schlafen, bevor sie nicht mindestens eine große bekommen hat.
Sie hat als Einzige vorm Staubsauger Respekt. Der Rasenmäher wird verbellt.

Ich freue mich schon, wenn sie ausgewachsen ist und hoffentlich mehr Kilos auf die Waage bringt wie ich!


Gemälde "Saved" (1856) des englischen Malers Edwin Landseer. Die Darstellung des Hundes, der ein Kind vor dem Ertrinken gerettet hat, betont die angeborene Wasserleidenschaft der Rasse.


Anja


Anja


Anja


Gesendet von: Ilona M. Trapl
Bild "Saved": gesposten von Doris Keglovits, freie Bildquelle von wikipedia

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