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Portraits

Jack Russell Terrier

Ally

 

Der Parson Russell und Jack Russell Terrier, zwei Rassen mit einer Vergangenheit. Definiert wird die Rassezugehörigkeit vor allem durch die unterschiedliche Schulterhöhe. Der Parson und Jack Russell Terrier Club ist der Vertreter beider Rassen im Österreichischen Kynologen Verband ÖKV.*

Der Jack Russell Terrier (JRT) ist ein lebhafter, wachsamer, aktiver Terrier mit durchdringendem, intelligentem Ausdruck. Kühn und furchtlos, freundlich mit ruhigem Selbstvertrauen.

Das trifft auf meine Hündin "Ally" voll zu. Als Welpe war sie zwar sehr ängstlich - kein Wunder bei der Größe ;-) - das hat sich jedoch mit der Zeit gelegt.

Sie fordert sehr viel Bewegung in Form von Ball-Spielen und Spaziergängen. Glücklicherweise jagt sie terrieruntypischer Weise nicht - daher kann sie auch am Feld ohne Leine laufen. Aber sie braucht auch geistige Forderung, Such-Spiele liebt sie!

Aus dem Gleichgewicht bringen Ally nur Gewitter und Feuerwerke, da hat sie schreckliche Angst. Aber so geht's ja den meisten Hunden.

Familienanschluß ist essentiell für den JRT. Ally bleibt zwar auch brav mal allein wenn's sein muss, aber am liebsten ist sie überall mit dabei. Von JRT Besitzern hab ich schon oft gehört, dass sie "einfach mitleben" - bei allem, was man tut!

Natürlich ist ein Jacky als Terrier sehr wachsam. Er kläfft auch ab und an mal gerne.

Hier eine Rassebeschreibung von www.jack-russelbande.de mit meinen Kommentaren dazu:

"Eine seiner hervorragendsten Eigenschaften ist sicherlich seine sanfte, freundliche Natur mit einem sehr weichen Maul, obwohl er seit Generationen darauf gezüchtet wurde, seinen Feind zu überwältigen. Kleinen Kinder ist er in der Regel besonders zugeneigt. Herumtollen und toben mag er genauso gerne wie diese, und zwickende Hände erträgt er mit stoischer Ruhe."

Wie jeden Hund würde ich auch Ally nie mit Kindern unbeaufsichtigt lassen. Dass sie "zwickende Hände mit stoischer Ruhe" ertragen würde, glaub ich eher nicht. Mit Kindern spielen - ja, aber im Rahmen.

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"Nicht vergessen sollte man aber auch, das der Parson Jack Russell Terrier in erster Linie ein Arbeitsterrier, ein Jagdhund ist. Durch seine Größe, seinen Brustumfang eignet er sich ausgesprochen für die Arbeit unter der Erde. Aber auch über der Erde ist er, durch seine bereits genannten Eigenschaften, vielseitig einsetzbar. Er demonstriert auf Totsuchen genauso sein Können, wie als Stöberhund z.B. bei der Jagd auf Schwarzwild. Er ist, natürlich in seinem körperlichen Rahmen, ein guter Apporteur.Seine Wasserpassion ist sprichwörtlich und Federwild zieht ihn magisch an. Und nicht zuletzt seine gute Nase machen ihn zu einem unschätzbaren Jagdgefährten."

Zum Glück jagt Ally nicht, jedoch habe ich da sicher einen Ausnahme-Terrier... Eine Ausnahme gibt's jedoch: KATZEN! Die werden SOFORT verfolgt.

Wasser? Schwimmen hasst sie, bis zum Bauch ins Wasser geht sie jedoch gerne!

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"Was dazu den Jack Russell Terrier oft noch von anderen Hunden unterscheidet ist sein feines Verständnis für "Dienst und Privat". Was eben noch ein schneidiger und lautgebender Jagdhund war, ist zu Hause ein angenehmer Haushund der seine Familie liebt und beschützt."

Das kann ich 100%ig bestätigen. Ally weiss genau, wann Frauchen Zeit hat (= Spielzeit) und wann sie Ruhe geben muss (= Bürozeit). Seit Baby an begleitet sie mich ins Büro und ist unglaublich brav.

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"Als echter Terrier fordert er eine konsequente Erziehung. Dieser Punkt darf nicht aus den Augen gelassen werden, denn der Parson Jack Russell Terrier ist sehr intelligent und wird Nachlässigkeit und Inkonsequenz mit eigenem Dominanzverhalten beantworten."

Jawohl, auch wenn sie noch so süss dreinschauen - konsequent bleiben und Blödheiten nicht durchgehen lassen! Sonst hat man bald einen "Terror-Terrier" zu Hause...

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Über eines sollte man sich beim glatthaarigen JRT im klaren sein: Er haart ständig! Auch wenn er kurzes Fell hat, sollte man die losen Haare daher öfters mit einer weichen Bürste wegbürsten. Ansonsten ist die Fellpflege unaufwendig. Gelegentlich muss man ihn baden, er wälzt sich nämlich gerne in allerlei grausigem Zeug. Der rauhaarige Jacky muss zusätzlich regelmässig getrimmt werden.

Für mich ist der JRT ein absolut perfekter Hund. Wachsam, klug, verschmust, ausdauernd und anhänglich.

Wen auch die Geschichte und Herkunft des Jackys interessiert, der klickt >> hier


 


Ally




Hugo (Ally's Bruder)

 


Ally

 


Ally

 


Ally mit Annika


Gepostet von: Doris Keglovits
Unter Bezugnahme der Quellen: www.jack-russelbande.de, www.fci.be, www.pjrt.at

*)Mit der Anerkennung des Jack Russell Terriers als Rasse durch die FCI wurde die Sache um die Terrier des Rev. Parson Russell nicht einfacher. Abstammend von den alten Hunting Terriers des jagdbegeisterten Geistlichen wurden diese bis dato unter dem Begriff (Parson) Jack Russell Terrier bekannten Hunde, in zwei Rassen unterteilt. Nachdem diese Hunde seit fast 200 Jahren rein auf ihre Arbeitsfähigkeit gezüchtet wurden, begannen schon vor der offiziellen Anerkennung durch den englischen Kennel Club (1990) die Diskussionen bezüglich der Größe dieser weißen "Arbeiter".

Durch die Trennung in Jack und Parson Russell haben sich Größenverhältnisse des Parson (33 - 36cm, ein Auf- oder Ab von 2cm ist tolerabel) und dem Jack (25cm - 30cm) eingependelt. Die Diskussionen aber sind nicht verstummt, nachdem in einigen Ländern die Zuchtverbände keine Unterscheidungen machen, ist es noch immer möglich das in einem Wurf beide "Rassen" fallen. Es sollte hier zu einem Umdenken kommen, da sich diese Länder, dem Züchter und dem Käufer nichts Gutes tun. Wir stehen vor dem Problem, das aus zwei "Schlägen" unterschiedliche Rassen gemacht wurden - dem Rechnung, ob man damit glücklich ist oder nicht ist, getragen werden und eine strikte Trennung in Parson und Jack Russell muss gemacht werden. Es würde keinem der beiden gerecht werden, wenn aus einem zu großen Jack wieder ein Parson gemacht werden würde, aus einem zu kleinen Parson einen Jack Russell. (Quelle: www.pjrt.at)



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