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Was Hunden Angst macht kann sehr verschieden
sein. Einen wichtigen Einfluss haben die Sozialisierung, die Erfahrungen
des Hundes und sein Selbstvertrauen.
Helfen Sie Ihrem Hund aus Angstsituationen „herauszukommen“,
ermöglichen Sie ihm eine schrittweise Annäherung, aber zwingen
Sie ihn nie eine unangenehme Situation bewältigen zu müssen.
Der Hund muss immer eine lockere Leine und genügend Raum zum Ausweichen
haben.
Den Hund keinesfalls trösten, dies könnte
er als Bestätigung seiner Angst sehen. Bleiben Sie ruhig und vermitteln
Sie Ihrem Hund, dass die Situation nicht schlimm ist.
Bei Angst sind die Ohren nach hinten gelegt, der Kopf nach unten
gewandt und die Maulspalte lange nach hinten gezogen. Die Rute
ist nieder oder ganz eingeklemmt. Die Vorderpfote wird
zur Beschwichtigung leicht angehoben. Die Körperhaltung
ist geduckt.
Insgesamt stärken Sie das Selbstbewusstsein des Hundes, wenn Sie
gemeinsame Erfolgserlebnisse im Training haben, eigeninitiatives Verhalten
des Hundes belohnen und Sie den Stress im Leben des Hundes verringern.
Ziehen Sie eine/n erfahrene/n Hundetrainer hinzu, wenn die Angst Ihres
Hundes sein Leben beeinträchtigt. Mit viel Geduld und Training können
Sie Ihrem Hund helfen, die Angst zu überwinden.
Bei schlimmen Fällen von Angst bei Silvesterknallerei kann Ihr Tierarzt
mit leichten Beruhigungstabletten helfen - lassen Sie sich aber auch hier
ausführlich beraten und setzen Sie diese nur ein, wenn es unbedingt
erforderlich ist.
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