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„Zuerst einmal ist ihre Grundfarbe weiß,
mit nur einem braunen Fleck über jedem Auge und Ohr und einem Fleck,
nicht größer als ein Penny, auf der Schwanzwurzel. Das Fell
ist dichtanliegend und eine geringfügige Rauheit schützt ihren
Körper vor Nässe und Kälte. Dieses Fell hat aber keinerlei
Ähnlichkeit mit dem langen rauhaarigen Fell eines Scotchterriers.
Die Beine sind pfeilgerade, die Pfoten perfekt. Die Lenden und die Gestalt
des ganzen Rahmens weisen auf Unerschrockenheit und Ausdauer hin, während
die Größe und das Gewicht dem einer ausgewachsenen Füchsin
entsprechen.“
Um 1850 wurde in Australien der Rotfuchs eingeführt und breitete
sich im ganzen Land aus. Fox Terrier wurden seit Mitte des 19. Jhd. aus
England importiert und für die Fuchsjagd eingesetzt. Zu dieser Zeit
hatten diese Hunde eine Widerristhöhe von 30 bis 33 cm.
Um 1880 kamen auch Hunde nach Australien, die direkte Nachkommen von
Terriern des John Russell waren. Da die Füchse in Australien Kaninchenbauten
besiedeln, die relativ eng sind, wurden Terrier gebraucht, deren Widerristhöhe
höchstens 30 cm beträgt.
Die weitgehende Isolation der Zuchtpopulation in Australien führte
zu starker Inzucht auf bewährte jagdliche Linien. Der Jack Russell
Terrier Club of Australia wurde 1972 gegründet.Dieser Zuchtclub bemühte
sich um eine Anerkennung des niederläufigen Jack Russell Terriers
als eigenständige Rasse.
1991 wurde die Rasse dann vom Australian National Kennel Council (Australiens
nationaler Hundeverband) anerkannt. Im Jahr 2000 erfolgte auch die Anerkennung
der Rasse durch die FCI. |