| Anbei ein Foto von Nero, eigentlich hieß
er Negrut, kommt aus Rumänien, Rasse undefinierbar, besondere Merkmale:
viel zu kleiner Kopf, Walzenkörper, Stelzenbeine und ein zu kurzer
Schwanz, hasst fremde Menschen und versucht diese zu beißen, ja
so kennen ihn die Nachbarn und alle die versuchen uns ungestört zu
besuchen.
Für uns ist er ein toller Familienhund, der viel von den Kindern
wegsteckt, gerne spielt, langsam die Angst vor allem Neuen verliert und
richtig Spaß am Leben bekommen hat.
Das war nicht immer so, er kam mit 7 Monaten über Unwege von Rumänien
(lebte dort mit seiner Mutter als Straßenhund und dann in einer
Hundeauffanglager in Bukarest) nach Wien, bei meiner ersten Begegnung
hat er mich gleich gezwickt, doch Philip, damals 12, hat er sofort geliebt
und es war klar, alles was so nicht der Norm entspricht gehört zu
unserer Familie.
Anfangs war er nur an Mistsäcken interessiert, hat einmal alle gelben
Säcke aus der Gasse vor unserem Haus gehortet und zerrissen, Autofahren
war nur mit großer Übelkeit und den unangenehmen Folgen verbunden,
Bekannte und Nachbarn haben den Kontakt zu uns eingeschränkt bzw.
müssen wir immer äußerst dumme Bemerkungen hinnehmen wie:
„Mit einer Kugel wäre das Problem erledigt!“
Doch es gibt er ein paar Auserwählte, die auch den anderen Nero
kennen lernen dürfen, den liebevollen Familienhund, verlässlich,
kuschelig, äußerst kommunikativ und einfach ein bisschen anders,
wie alle, die in unserem Haus wohnen. LG, Andrea
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